3-Schichtplan A4
Früh-, Spät- und Nachtmatrix für 16 Mitarbeitende im Querformat.
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Eine klare Wochenmatrix für kontinuierliche oder wechselnde Schichtmodelle.
Die 3-Schichtplan-Vorlage ordnet Früh-, Spät- und Nachtdienst für eine Woche zu. Vor dem Einsatz sind Schichtzeiten, Pausen, Wochenstunden, Ruhezeiten, Nachtfolgen und Qualifikationsbedarf festzulegen. Der Code allein ist keine Arbeitszeitprüfung.
Früh-, Spät- und Nachtmatrix für 16 Mitarbeitende im Querformat.
HerunterladenExcel-Matrix mit Dropdown-Codes und Wochenstunden.
Herunterladen| Code | Beispiel | Zusätzlich prüfen |
|---|---|---|
| F | 06:00-14:00 | Pause, Öffnung/Übergabe |
| S | 14:00-22:00 | Übergabe, Heimweg, Folgeschicht |
| N | 22:00-06:00 | Nachtarbeit, Ruhezeit, Belastungsfolge |
| U | Urlaub | Genehmigung und Urlaubskonto |
| K | Krank | Datensparsam kommunizieren |
Bevor die Matrix gefüllt wird, sollte das Schichtmodell feststehen – es bestimmt, wie viele Teams die Vorlage abbilden muss und wie oft rotiert wird.
| Modell | Aufbau | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| 2-Schicht-System | Früh und Spät im Wechsel, meist Montag bis Freitag oder Samstag | Handel, Produktion mit Tagbetrieb, Werkstätten |
| 3-Schicht teilkontinuierlich | Früh, Spät und Nacht an Werktagen; Wochenende bleibt frei | Industrie und Logistik ohne Wochenendbetrieb |
| 3-Schicht vollkontinuierlich | Rund-um-die-Uhr-Betrieb inklusive Wochenende, meist vier bis fünf Teams | Pflege, Sicherheitsdienst, Prozessindustrie |
| Feste Nachtdienste | Dauerhafte Nachtbesetzung durch dieselben Personen | Nachtwache, Pförtnerdienste; wegen der Dauerbelastung sorgfältig prüfen |
§ 6 Abs. 1 ArbZG verlangt, die Arbeitszeit von Nacht- und Schichtarbeitnehmern nach den gesicherten arbeitswissenschaftlichen Erkenntnissen über die menschengerechte Gestaltung der Arbeit festzulegen. Als günstig gelten danach kurze, vorwärts rotierende Wechsel – also Früh, dann Spät, dann Nacht – mit wenigen gleichen Schichten in Folge und ausreichenden Erholungsphasen nach Nachtblöcken.
Drei Prüfungen gehören zu jeder Fassung des Schichtplans. Erstens die Schichtlänge: höchstens acht Stunden werktäglich, bis zu zehn Stunden nur mit Ausgleich innerhalb von sechs Kalendermonaten oder 24 Wochen (§ 3 ArbZG). Zweitens die Ruhezeit von grundsätzlich elf Stunden (§ 5 ArbZG) – sie macht den beliebten Wechsel von Spät auf Früh häufig unzulässig: Wer bis 22:00 Uhr arbeitet, darf regulär frühestens um 09:00 Uhr wieder beginnen, eine Frühschicht ab 06:00 Uhr scheidet damit aus. Drittens die Pausen nach § 4 ArbZG (30 Minuten ab sechs, 45 Minuten ab neun Stunden), die in der Matrix konkret geplant sein sollten statt pauschal abgezogen zu werden. Für Nachtschichten gewährt § 6 ArbZG zusätzlich Anspruch auf arbeitsmedizinische Untersuchungen und auf Ausgleich durch bezahlte freie Tage oder Zuschläge. Mehrarbeit über acht Stunden ist nach § 16 Abs. 2 ArbZG aufzuzeichnen und mindestens zwei Jahre aufzubewahren – der Schichtcode in der Vorlage ersetzt diese Dokumentation nicht.
Nachprüfbar
Methodik: Vorlagen werden als Organisationshilfe eingeordnet und nicht als Rechtsfreigabe dargestellt.
Quellen zuletzt geprüft am 31. Juli 2026. Rechts- und Steuerinformationen sind eine allgemeine Orientierung und ersetzen keine Beratung im Einzelfall.
Fragen aus der Praxis
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